GWK und Beatclub laden ein

19.08.2017 | Bernd Speckmann | 0 Kommentare

Dreimal Klassik im Beat-Keller

Westfälische Nachrichten - 19.08.2017

Bereiten das Klassik-Event im Beatkeller vor (v.l.): Volksbank-Vorstand Dietmar Dertwinkel, Albert Sahle und Dr. Susanne Schulte. Foto: Günter Benning

Greven - Der Beatclub-Keller wird wieder zum Klassik-Konzertsaal – und das gleich dreimal. Von Günter Benning

Und so sahen sie auch aus: GWK-Geschäftsführerin Dr. Susanne Schulte, Beatclub-Chef Albert Sahle und Volksbank-Vorstand Dietmar Dertwinkel, die am Freitag im urigen Keller das Programm vorstellten. Seit drei Jahren gibt es die kleine Klassik-Reihe. „Die Künstler“, sagt Schulte, „lieben die intime Atmosphäre.“

Denn nur 70 Plätze gibt es in dem Keller aus der Zeit des Barock. Bei allen drei Konzerten steht Johann Sebastian Bach, der Großmeister der barocken Musik zumindest Pate. Ansonsten reicht das Spektrum des Programms bis weit in die Gegenwart hinein. Kleinere internationale Ausflüge mit eingerechnet.

Die GWK-Preisträger haben zum teil chinesische, türkische oder peruanische Wurzel. Um von der Fördergesellschaft ausgewählt zu werden, mussten sie aber mindestens zwei Jahre in Westfalen gelebt haben. Kein Problem – so international wie hierzulande die Musikhochschulen aufgestellt sind.

Die Verbindung zum Beatkeller wird übrigens auch musikalisch hergestellt. Gleich zweimal – einmal auf der Harfe, einmal der Gitarre – wird in der Reihe Bachs Lautensuite in e-Moll gegeben. Deren fünfter Satz, die „Bourée“, wurde durch Jethro Tulls Album „Stand Up“ weltberühmt. Ian Anderson, der begnadete Rockflötist, hatte das Stück durch die Ritzen seines Zimmers in London immer wieder hören müssen, erklärt die Einladung zu den Bliss-Konzerten. Unter ihm wohnte ein Student, der die Bourée spielte. Er kam über den ersten Abschnitt nicht heraus.

Quelle: Westfälische Nachrichten
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